BARBRA STREISAND™ – lavendelfarbene Teehybriden‑Rose für repräsentative Flächen
Mit ihren großzügigen, lavendelfarbenen Blüten und dem außerordentlich intensiven Duft setzt BARBRA STREISAND™ klare Akzente auf größeren Rosenflächen, in Parkanlagen und Wohngebietsparks. Die Sorte kombiniert eine gut remontierende Blüte mit hochzentrierter, schnittrosentypischer Knospenform, wodurch sie sowohl in der Fläche als auch als Schnittrose überzeugt. Auf wurzelechten, sorgfältig vorgezogenen Pflanzen aufgebaut, entwickelt sie ein langlebiges, stabiles Wurzelsystem, das den Zierwert über viele Jahre sichert und Regenerationsphasen nach Pflegeeingriffen verkürzt. In den ersten Jahren konzentriert sie sich auf Wurzelaufbau und Gerüstbildung, um ab der dritten Saison einen durchgehend hohen Zierwert zu liefern – ein Plus für Betreiberinnen und Betreiber, die langfristig planen. Die mittlere, in der Praxis gut zu steuernde Pflege erlaubt ein geordnetes Erscheinungsbild, während die dunkellaubige, glänzende Blattmasse auch außerhalb der Hauptblüte für Struktur sorgt. Besonders auf lehmigen Standorten mit funktionierender Drainage kann die Sorte ihr Potenzial in österreichischen Park- und Wohnanlagen gut ausschöpfen und bleibt dank der einheitlichen, wurzelverpackten Qualität auch auf großen Flächen homogen und kalkulierbar im Unterhalt.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Parkbeete mit repräsentativem Charakter |
Die großen, hochzentrierten Lavendelblüten mit sehr starkem Duft schaffen auf Anhieb einen hochwertigen, repräsentativen Eindruck – ideal für Eingangsbereiche von Parks oder vor öffentlichen Gebäuden, wenn duftbetonte Rosenflächen gewünscht sind; empfohlen für Gemeinden und Grünraumpflegebetriebe. |
| Öffentliche Rosenflächen mit saisonal durchgehender Blüte |
Dank guter Remontierfähigkeit baut die Sorte nach einem kräftigen Hauptflor rasch einen üppigen zweiten Blüteschub auf, sodass die Fläche über weite Teile der Saison attraktiv bleibt und Nachpflanzungen entfallen; geeignet für Betreiber größerer Park- und Wohnanlagenflächen. |
| Große Beete in Wohnanlagen |
Der aufrechte Wuchs mit dichter, dunkelgrüner Belaubung sorgt für ein ruhiges, geordnetes Bild, das auch zwischen den Blütenfloren Struktur bietet und die Flächenpflege optisch aufwertet, ohne dauerhaft hohe Pflegeintensität zu verlangen; sinnvoll für Wohnungsgenossenschaften und Hausverwaltungen. |
| Solitärpflanzungen an prominenten Standorten |
Als Einzelpflanze oder in kleinen Gruppen kommen Blütengröße, Knospenform und der aus der Ferne wahrnehmbare Duft besonders zur Geltung – ideal für Rondelle, Vorplätze oder Eingänge, deren Wirkung mit wenigen, aber markanten Exemplaren gesteigert werden soll; passend für Institutionen mit repräsentativen Freiflächen. |
| Duftachsen entlang von Wegen und Promenaden |
Die Kombination aus sehr starkem, süß-zitrusartigem Duft und wiederkehrender Blüte bietet entlang von Gehwegen einen klar wahrnehmbaren Mehrwert für Besucherinnen und Besucher, ohne dass häufige Nachpflanzungen notwendig wären; vorteilhaft für Stadtgärten und Kurparkbetreiber. |
| Flächen mit kalkulierbarem Pflegeaufwand |
Mittlere Krankheitsanfälligkeit mit guter Schwarzflecken-Resistenz ermöglicht einen reduzierten, gezielt eingesetzten Pflanzenschutz; durch das stabile, wurzelechte Wurzelsystem und lehmige Standorte mit guter Drainage lassen sich Pflegerisiken weiter begrenzen; interessant für kostenbewusste Grünraummanagements. |
| Gestaltete Stauden-Rosen-Beete |
Die dichte, glänzende Belaubung und die lavendelfarbene Blüte lassen sich gut mit strukturbildenden Stauden wie Blaue Kugeldistel oder wolligem Beifuß kombinieren, wodurch pflegeleichte, mehrjährige Zierflächen mit hohem Schauwert entstehen; geeignet für Planungsbüros und Gartengestalter. |
| Schnittrosen-Beete im öffentlichen oder halböffentlichen Raum |
Die hochzentrierte, spitzknospige Blütenform, die langen Stiele und der ausgezeichnete Duft machen die Sorte für Schnittanwendungen attraktiv, sodass Einrichtungen mit Repräsentationsbedarf eigene, erntefähige Rosenbeete etablieren können; interessant für Institutionen und größere Privatgüter. |
Dekorationsideen
- Lavendel-Duftband – In langen Reihen entlang von Hauptwegen gepflanzt, bildet BARBRA STREISAND™ ein duftendes Blütenband, das Besucherinnen und Besucher schon von weitem wahrnehmen – ideal für Gemeinden, die Promenaden emotional aufwerten möchten.
- Repräsentatives Rondell – Im Mittelpunkt ein Kreis aus BARBRA STREISAND™, außen gefasst mit Zwerg-Föhre (Pinus mugo ‘Mops’) für ganzjährige Struktur – passend für Institutionen mit formalen Vorplätzen.
- Stauden-Rosen-Mix – Kombination mit Echinops und Artemisia ludoviciana bildet einen kontrastreichen, trockenheitsverträglichen Rahmen zur lavendelfarbenen Blüte – geeignet für Wohnanlagenbetreiber, die pflegearme, moderne Beete wünschen.
- Schnittgarten-Zone – Als eigener Beetstreifen nahe von Gebäuden gepflanzt, liefert die Sorte hochwertige Schnittrosen für Empfangsbereiche und Veranstaltungen – empfehlenswert für Hotels, Bildungseinrichtungen und Pflegeheime.
- Duft-Inseln – In Gruppen à 3–5 Pflanzen in Rasenflächen gesetzt, entstehen punktuelle Duftinseln, die Spazierwege und Sitzbereiche akzentuieren – interessant für Betreiber größerer Privatgärten und Parkanlagen.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Parameter |
Daten |
| Name und Registrierung |
Hybrid-Tea-Sorte mit eingetragenem Sortennamen WEKquaneze, im Handel als Barbra Streisand™ Teehybriden-Rose geführt; von der American Rose Society als Ausstellungssorte „Barbra Streisand“ anerkannt. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Tom Carruth (USA) aus komplexer Kreuzung um „Blue Nile“ und „New Zealand“; Züchtungsjahr 2001, Registrierung 2002 mit US-Patentschutz, Markteinführung kurz nach 2002 durch Weeks Wholesale Rose Grower. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Aufrechter Wuchs mit 110–150 cm Höhe und 75–105 cm Breite, mittlere Bestachelung; dichtes, dunkelgrünes, glänzendes Laub bildet einen attraktiven Hintergrund für die Blüten und sorgt für gute Flächenwirkung. |
| Blütenmorphologie |
Große, gefüllte Blüten mit 26–39 Blütenblättern in Schnittrosen-Optik; hochzentrierte, spitzknospige Form auf überwiegend solitären Stielen, gut remontierend mit üppiger Nachblüte im Sommer und Herbst. |
| Farbdaten und Phänologie |
Lavendelfarbene bis mittelviolette Blüten mit leicht dunklerem purpurviolettem Rand; laut Farbcodes RHS 72A außen, 75C innen; bei starker Sonne silbrig aufhellend, Knospen purpurviolett über lavendelfarbenem Grund. |
| Duft und Aroma |
Sehr stark duftende Sorte mit süß-zitrusartigem Duftprofil, das bereits aus einiger Entfernung wahrnehmbar ist; prädestiniert für Duftgärten, Aufenthaltsbereiche und repräsentative Flächen mit besonderem olfaktorischem Anspruch. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Aufgrund der gefüllten Blüten und üblicher Pflegepraxis mit Entfernen verblühter Triebe geringe Hagebuttenbildung; gelegentlich eiförmige, rote Hagebutten von etwa 10–14 mm Durchmesser, eher ohne gestalterische Relevanz. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa –26 bis –23 °C (USDA 5b, RHS H7, schwedische Zone 4); mittlere Krankheitsanfälligkeit, aber gute Resistenz gegen Schwarzflecken, Mehltau und Rost in der Praxis mit gezieltem Pflanzenschutz gut beherrschbar. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Beet- und Solitärrose mit Eignung als Schnittblume; bevorzugt sonnige Lagen mit regelmäßiger Bewässerung bei Trockenheit, Pflanzabstände 55–100 cm, Pflanzdichte etwa 2,5–2,9 Stück/m²; Pflegeaufwand mittel mit gelegentlichem Pflanzenschutz. |
BARBRA STREISAND™ verbindet große, stark duftende Lavendelblüten mit gut remontierender Blüte und wurzelechter, langlebiger Pflanzenbasis – eine solide Wahl für repräsentative, zugleich kalkulierbar zu pflegende Rosenflächen im öffentlichen oder halböffentlichen Bereich.