Jacomo – rosa Beetrose für nachhaltige Flächen
Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit stehen bei Jacomo im Vordergrund: Diese floribundaartige Beetrose wurde für größere, zusammenhängende Flächen in Parks, Wohnanlagen und öffentlichen Grünräumen entwickelt, in denen eine gleichmäßige, repräsentative Optik bei gut kalkulierbarem Pflegeaufwand entscheidend ist. Dank wurzelechter Kultur überzeugt sie durch lange Lebensdauer, ruhige Entwicklung und stabile Regeneration – eine Anlage, die über viele Jahre hinweg zuverlässig funktioniert. Die Blütenfülle zeigt sich in büscheligen Dolden mit laufender Nachblüte vom Sommer bis in den Herbst, während das mittelgrüne, leicht glänzende Laub einen gepflegten Hintergrund bildet. Mit ihrer Höhenwirkung von knapp einem Meter eignet sich Jacomo gut zur Staffelung in gemischten Pflanzungen, ohne Verkehrs- oder Sichtachsen zu stören. In typischen österreichischen Standorten bewährt sie sich besonders auf lehmigen Böden mit funktionierender Drainage, wo Mulchschichten für ausgeglichene Bodenfeuchte sorgen und die Rosenfläche auch in warmen Perioden stabil bleibt. Die wurzelverpackte, ausgereifte Pflanze mit aktivem Wurzelsystem verkürzt die kritische Anwachsphase, reduziert Ausfälle und macht die Pflegeleistung besser planbar – ein Vorteil gerade dann, wenn über Jahre hinweg dieselben Flächen zuverlässig präsentieren müssen. Durch das harmonische Zusammenspiel von vitalem Laub, kräftiger Farbwirkung und strukturierendem, aufrechtem Wuchsbild entsteht ein ordentlicher, optisch geschlossener Bestand, der auch bei begrenzten Personalressourcen gut zu führen ist.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Parkbeete in Gemeinden mit Fokus auf Pflegekosten |
Jacomo bildet zügig einen homogenen, flächigen Bestand mit einheitlicher Höhe und mittlerem Pflegebedarf, sodass Spritzintervalle reduziert und Arbeitsgänge besser gebündelt werden können; besonders stimmig für kostenbewusste kommunale Grünraumbetreiberinnen und Betreiber. |
| Große Roseninseln in Wohnanlagen und Innenhöfen |
Die wurzelechte, vorgezogene Pflanze entwickelt schnell ein belastbares Wurzelsystem, was Ausfälle verringert und Nachpflanzungen minimiert; so bleibt der Zierwert der Anlage verlässlich, auch wenn das Gartenservice nur eingeschränkt verfügbar ist – ideal für Wohnbaugesellschaften und Hausverwaltungen. |
| Rondelle und repräsentative Eingangsbereiche |
Die dicht gefüllten, mittelgroßen Blüten in leuchtendem Rosa erzeugen einen klar lesbaren Farbfleck mit hoher Fernwirkung, der Besucherinnen und Besucher durch die Saison begleitet, ohne ständige Nachpflanzungen; passend für Institutionen, Hotels und Veranstaltungsorte. |
| Verkehrsknotenpunkte, Kreisverkehre und Straßenteilungen |
Der buschig-aufrechte Wuchs mit rund einem Meter Höhe strukturiert Flächen gut, ohne Sichtlinien zu beeinträchtigen; Jacomo bleibt dabei formstabil und wirkt auch aus dem Fahrzeug heraus gepflegt – eine praktische Lösung für Straßenmeistereien und Verkehrsplaner. |
| Promenaden, Gehwege und Platzränder |
Durch die gleichmäßige Pflanzenhöhe und die repetitiven Blütenrispen entsteht ein ruhiges, ordnendes Band entlang von Wegen, das sich in gängigen österreichischen Böden mit zuverlässiger Drainage auf Lehm besonders stabil etabliert; empfehlenswert für Städtebauämter und Gestaltungsbüros. |
| Große Privatbeete und Landgärten |
Die wiederkehrende, üppige Blüte und der mittelstarke Duft erlauben eine Nutzung als saisonale „Blütenkulisse“, die Stauden und Gräser ergänzt, ohne hohen Betreuungsaufwand zu verursachen; attraktiv für private Besitzerinnen und Besitzer weitläufiger Gärten und Anwesen. |
| Strukturierende Rosenhecken und Beetabgrenzungen |
Der mäßig dornige, buschige Aufbau mit 95–125 cm Höhe eignet sich gut zur Abgrenzung von Flächen, ohne unzugänglich zu werden; die klare Linienführung unterstützt eine geordnete Erscheinung in funktionalen Außenanlagen – praktikabel für Betriebe und Institutionen. |
| Gemischte Stauden-Rosen-Pflanzungen im öffentlichen Raum |
Mit mittelgrünem, leicht glänzendem Laub und aufrechter Silhouette fügt sich Jacomo gut in Kombinationen mit robusten Stauden ein und hält optisch Schritt, sodass eine dauerhaft ansprechende Mischpflanzung entsteht; sinnvoll für Planerinnen und Planer integrierter Gemeinschaftsgärten. |
Dekorationsideen
- Rosenband am Parkweg – Jacomo in langen Reihen, unterpflanzt mit bodendeckenden Storchschnäbeln, schafft ein ruhiges, pflegeleichtes Blütenband entlang von Gehwegen – ideal für Gemeinden mit stark frequentierten Parkanlagen.
- Wohnanlagen-Rabatte – In breiten Beeten mit Jacomo und locker eingestreuten Hemerocallis-Hybriden entsteht eine saisonal dynamische, aber kalkulierbare Bepflanzung – passend für Hausverwaltungen und Bauträger.
- Rondell in Rosa – Ein kreisförmiges Beet aus Jacomo, kombiniert mit niedrigen Ziergräsern im Hintergrund, liefert einen klaren Blickfang an Zufahrten – geeignet für Hotels, Kliniken und öffentliche Einrichtungen.
- Landgarten-Mix – Jacomo in Gruppen mit Herbstastern (Aster novi-belgii) ergibt eine lange Blütensaison und ein harmonisches Farbspektrum – ideal für große Privatgärten im ländlichen Raum.
- Promenadenbeet – Wechselpflanzung aus Jacomo und leicht rankender, buntlaubiger Porzellanrebe an Pergolen fasst Promenaden optisch zusammen – empfehlenswert für Kurorte und touristische Gemeinden.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
Jacomo Ágyás rózsa pharmaROSA®, floribundaartige Beetrose ohne veröffentlichten Registrierungseintrag, Handelsname in der Beetrosen-Kollektion, für Massenpflanzungen in öffentlichen und privaten Großanlagen vorgesehen. |
| Herkunft und Züchtung |
In Deutschland entdeckte Floribunda-Beetrose (2017), Züchterangabe „Discovered by – pharmaROSA®“, Erstvermarktung durch PharmaRosa® GmbH, genaue Elternschaft nicht dokumentiert, auf praxisnahe Verwendung ausgerichtet. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Buschig-aufrechter Habitus, etwa 95–125 cm hoch und 65–85 cm breit, mittlere Bestachelung, mäßig dichtes, mittelgrünes Laub mit leicht glänzender Oberfläche, bildet geschlossene, strukturgebende Bestände in Beeten. |
| Blütenmorphologie |
Mittelgroße, 4–7 cm breite, schalenförmige Blüten in doldenartigen Büscheln, gut gefüllt mit 26–39 Petalen, kontinuierlich remontierend mit üppiger zweiter Blüte, dekorativ im Bestand, eher schwach hagebuttenbildend. |
| Farbdaten und Phänologie |
Leuchtend mittelrosa Grundton mit malvenfarbigem Einschlag, Farbcode außen RHS 34A, innen 30B; beim Aufblühen von dunklem Himbeerrosa zu kühlerem, violett-grauem Rosa aufhellend, mittlere Farbbeständigkeit in der Fläche. |
| Duft und Aroma |
Mittelstarker, gut wahrnehmbarer Duft mit süßlich-fruchtigem Charakter und Noten von Orange und Pfirsich, angenehm in Sitzplatznähe, ohne im öffentlichen Raum aufdringlich zu wirken, für Duftakzente in größeren Beständen geeignet. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Aufgrund der stark gefüllten Blüten nur geringe Hagebuttenbildung zu erwarten; vereinzelt kleine, kugelförmige, orange-rote Hagebutten von etwa 8–12 mm Durchmesser, ohne nennenswerte dekorative oder nutzbare Bedeutung. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa –21 bis –18 °C (USDA 6b, RHS H7, schwedische Zone 3), mittlere Anfälligkeit gegenüber Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost, geeignet für robuste Flächen mit angepasstem, reduziertem Pflanzenschutzregime. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte, Pflanzabstand 55 cm in Beeten, 45 cm in Hecken, 85 cm als Solitär; für dichte Flächen 3,6–4,2 Pflanzen/m²; regelmäßiger Schnitt und bedarfsgerechter Pflanzenschutz sichern langfristig einen stabilen Zierwert. |
Jacomo Ágyás rózsa pharmaROSA® verbindet gleichmäßigen Blütenreichtum, strukturgebenden Wuchs und das langlebige Potenzial wurzelechter Pflanzen zu einer kalkulierbaren, repräsentativen Rosenfläche – eine überlegenswerte Option für Ihre nächsten Großpflanzungen.