LA CLÉ DE LA ROSE – lila‑rosarote Teehybridrose
Mit ihrer außergewöhnlich duftenden, tief lila‑rosaroten Blüte verbindet LA CLÉ DE LA ROSE repräsentative Optik mit kalkulierbarem Pflegeaufwand – ideal für größere, einheitlich gestaltete Rosenflächen in Parks, Wohnanlagen und öffentlichen Anlagen. Die wurzelechte Natural-Qualität fördert eine lange Lebensdauer, stabile Regeneration und einen gleichbleibenden Zierwert bei reduziertem Chemieeinsatz. Bereits in der ersten Saison zeigt die kräftige, vorgezogene Pflanze deutlich sichtbare Präsenz, während sich im zweiten Jahr der Aufbau der Triebe und im dritten Jahr die volle Blühleistung entfaltet. Die mittelstarken, gut remontierenden Blüten liefern eine durchgehende Farbnote vom Frühsommer bis in den Herbst, die mäßig halbgefüllte Form bleibt für Bestäuber zugänglich. Auf größeren Flächen überzeugt der aufrechte, geordnete Wuchs durch klare Linien, während die harmonische Laubtextur mit leichtem Glanz eine gepflegte, ruhige Fläche schafft. Die Resistenz gegenüber Mehltau und Sternrußtau reduziert den Pflanzenschutzaufwand nachhaltig, und die logistisch günstige, wurzelverpackte Auslieferung erleichtert die Anlage auch größerer Projekte. Besonders auf lehmigen Böden mit guter Drainage lässt sich so eine langlebige, widerstandsfähige Rosenanlage aufbauen, die bei geringeren Pflegekosten dennoch einen hochwertigen Parkauftritt ermöglicht.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Parkbeete mit durchgängiger Blüte über die Saison |
Die gut remontierende Teehybride sichert in stark frequentierten Parkbereichen eine verlässliche Folgeblüte vom Frühsommer bis in den Herbst und bietet damit eine stabile Grundfarbe bei gleichbleibendem Zierwert, was Planbarkeit bei der Saisonpflege unterstützt – besonders geeignet für Gemeinden. |
| Repräsentative Flächen vor öffentlichen Gebäuden |
Die kräftigen, kelchförmigen Einzelblüten in tiefem Lila‑Rosa wirken sehr hochwertig und erinnern in ihrer Wirkung an klassische Ausstellungsrosen, wodurch Eingangsbereiche, Rathausplätze oder Kulturzentren auch aus der Distanz deutlich aufgewertet werden – ideal für Institutionen. |
| Wohnanlagen, Innenhöfe und größere Privatbeete |
Der aufrechte, klar strukturierte Wuchs mit mittlerer Höhe ermöglicht geordnete, gut lesbare Pflanzbilder entlang Wegeachsen und Aufenthaltsflächen, ohne die Sicht zu verstellen, und erleichtert gleichzeitig die Pflege und Kontrolle der Bestände – vorteilhaft für Wohnanlagenbetreiber. |
| Flächen mit Fokus auf reduziertem Pflanzenschutz |
Die gute Resistenz gegen Mehltau und Schwarzfleckenkrankheit senkt den Bedarf an Pflanzenschutzmaßnahmen spürbar, was insbesondere bei großen, schwer zugänglichen Flächen gesundheitliche, ökologische und organisatorische Vorteile bringt – besonders interessant für Grünraumpflegebetriebe. |
| Große, einheitlich gestaltete Rosenfelder |
Die einheitliche Natural-Liefergröße und der homogene Habitus erleichtern die Anlage streng durchkomponierter Flächen, Rondelle und Rabatten, in denen ein geschlossenes, ruhiges Rosenbild gefordert ist und Pflegeabläufe klar standardisiert werden können – empfehlenswert für Planungsbüros. |
| Standorte mit lehmigen Böden und guter Wasserführung |
Auf gut drainierten Lehmböden kann das kräftige, wurzelechte Wurzelsystem seine Stärken besonders rasch entfalten, wodurch die Anwachsphase verkürzt und Ausfälle minimiert werden; so entstehen stabile Rosenflächen mit verlässlich kalkulierbarem Pflegebedarf – passend für Infrastrukturbetreiber. |
| Duftachsen, Sitzplatznähe und Promenaden |
Der sehr starke, klassisch altrosige Duft füllt Wege- und Aufenthaltsbereiche eindrucksvoll aus und schafft sensorisch reiche Räume, ohne zusätzliche Ausstattung; dies erhöht die Aufenthaltsqualität spürbar und fördert die Identifikation mit dem Standort – sinnvoll für Gemeinschaftsgärten. |
| Bestäuberfreundliche Rosenzonen mit Schauwert |
Die halbgefüllten Blüten geben im Aufblühen die Staubblätter frei und bieten so Nahrungspunkte für Bestäuber, während Farbe und Form den hohen Zieranspruch erfüllen; damit können ökologisch aufgewertete Flächen gestaltet werden, die dennoch sehr gepflegt wirken – geeignet für Naturschutzinitiativen. |
Dekorationsideen
- Duftpromenade – In Reihen entlang von Parkwegen mit Lavandula angustifolia und Nepeta kombiniert, entsteht eine intensiv duftende Achse mit durchgehender Blüte – für Gemeinden, die Aufenthaltsqualität und klar geführte Besucherströme verbinden möchten.
- Innenhof-Rabatte – In rechteckigen Beeten von Wohnanlagen mit Prunus laurocerasus 'Klári' als ruhiger Hintergrundbepflanzung entsteht ein gepflegtes, pflegeleichtes Gesamtbild – für Hausverwaltungen mit Fokus auf Dauerwirkung.
- Rondellzentrum – Kreisförmige Pflanzung in Verkehrsinseln, begleitet von Anemone 'Fantasy Belle' für spätsommerliche Akzente, sichert über Monate ein einheitliches, aus der Ferne wirksames Farbbild – für Verkehrsplaner und Bauhöfe.
- Landhaus-Beet – Locker mit Lupinus Gallery Pink und zarten Gräsern kombiniert, integriert sich die Sorte harmonisch in naturnah wirkende, aber strukturierte Pflanzungen – für Betreiber größerer Privatgärten und Tourismusbetriebe.
- Sitzplatz-Nische – Mehrreihige Pflanzung hinter Bänken oder Terrassen, ergänzt durch niedrige Stauden wie Geranium, schafft duftende Rückwände mit klarem Aufbau – für Kurparks, Kliniken und Reha-Einrichtungen.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
LA CLÉ DE LA ROSE ist eine lila‑rosarote Teehybridrose der Gruppe Hybrid Tea, im Handel als Teehybride Rose geführt, vermarktet von Ducher & Massad für Ausstellungs- und Schnittzwecke. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet 2016 in Frankreich von Fabien Ducher und Dominique Massad, eingeführt über die Roseraie Ducher; die genaue Abstammung ist nicht veröffentlicht, gehört jedoch in die moderne Hybrid‑Tea-Tradition. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Aufrechter, mittelhoher Strauch von etwa 80–120 cm Höhe und 50–70 cm Breite, mit mäßig dichtem, mittelgrünem, leicht glänzendem Laub und mittlerer Bestachelung, gut geeignet für strukturierte Beetbilder. |
| Blütenmorphologie |
Große, 7–10 cm weite, kelchförmige, halbgefüllte Blüten mit 13–25 Petalen, überwiegend als Einzelblüten getragen, mit guter Remontierfähigkeit und einer zweiten, wiederum reich ausfallenden Blühwelle im Sommer. |
| Farbdaten und Phänologie |
Kräftiges, tief lila‑rosa mit ARS‑Code dp, RHS 64C außen und 64B innen; die Knospe ist dunkel violettrosa, später mildert die Farbe etwas ab und erhält vor dem Verblühen einen leicht silbrig schimmernden Schleier. |
| Duft und Aroma |
Sehr stark duftende Sorte mit klassischem, altrosigem, deutlich damaszenerartigem Bouquet, das den umgebenden Gartenbereich intensiv erfüllt und sich sowohl in ruhigen Parkbereichen als auch an vielbesuchten Wegen gut wahrnehmen lässt. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Gelegentlich auftretende, ellipsoidische, orange‑rote Hagebutten mit etwa 10–14 mm Durchmesser; sie ergänzen den späten Saisonaspekt dezent, ohne die Schnitt- oder Ausstellungsnutzung wesentlich zu beeinträchtigen. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa –21 bis –18 °C (USDA‑Zone 6b, schwedische Zon 3), mit mittlerer Gesamtresistenz, jedoch guter Widerstandskraft gegen Mehltau und Schwarzfleckenkrankheit; Rostbefall kann gelegentlich mittelstark auftreten. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Geeignet für Beet- und Topfkultur; im Freiland Pflanzabstände von 55 cm in Massenpflanzung, 50 cm in Hecken und 90 cm als Solitär; bei Kübelpflanzung sollte das Volumen mindestens 40–50 Liter umfassen, Pflegeaufwand insgesamt mittel. |
LA CLÉ DE LA ROSE verbindet starken Duft, resistente, einheitliche Bestände und das langlebige Potenzial wurzelechter Natural-Pflanzen zu kalkulierbaren, repräsentativen Rosenflächen – eine fundierte Wahl für dauerhaft gepflegte Grünräume.