SÁRA – rosa Zwerg-Mini-Rose – Győry
Mit ihrer kompakten Wuchsform und dem zarten, bestäuberfreundlichen Blütenbild eignet sich SÁRA ideal für langlebige Rosenflächen, bei denen Pflegekosten und Ressourceneinsatz im Blick bleiben müssen. Die Sorte kombiniert eine überzeugende Winterhärte mit anpassungsfähiger Bodenverträglichkeit – selbst auf kalkreichen Standorten – und ist damit prädestiniert für kommunale Anlagen, Wohnprojekte und größere Privatgärten. Als wurzelechte Natural-Rose baut sie zuerst ein stabiles Wurzelsystem auf, entwickelt im zweiten Jahr kräftige Triebe und zeigt ab der dritten Saison ihren vollen, homogenen Zierwert. Die innovative, wurzelverpackte Anlieferung ermöglicht ein rasches Anwachsen auch auf lehmigen Böden mit zuverlässiger Drainage, wodurch sich die kritische Etablierungsphase verkürzt und Planbarkeit für größere Flächen entsteht.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Park- und Wohnanlagenbeete mit klarer Struktur |
Die niedrige, gleichmäßig zwergige Wuchsform von SÁRA bildet saubere Kanten und sorgt für gut lesbare Beetkonturen entlang von Wegen oder Sitzbereichen. Die homogene Pflanzenhöhe erleichtert Pflegeplanung und Nachpflanzungen, gerade für Betreiber größerer Einheiten, empfohlen für Gemeinden und Wohnbauträger. |
| Großflächige, saisonal durchblühende Rosenbänder |
Die reich remontierende Blüte mit kleinen, büscheligen, rasch nachschiebenden Blüten sorgt über die Saison für einen kontinuierlichen Blütenteppich. Dadurch bleibt der dekorative Eindruck auch bei reduziertem Pflegeintervall stabil, was die langfristige Kalkulation von Wartungszyklen unterstützt, geeignet für Grünraumpflegebetriebe. |
| Bestäuberfreundliche Flächen in öffentlichen Räumen |
Die einfachen, gut zugänglichen Blüten sind für Wildbienen und andere Bestäuber attraktiv und fördern Biodiversität in Parkanlagen und Gemeinschaftsgärten. So lassen sich ökologische Zielsetzungen mit einem gepflegten Erscheinungsbild verbinden, interessant für Institutionen mit Nachhaltigkeitsfokus. |
| Standorte mit strengeren Wintern und exponierter Lage |
Mit Winterhärte bis etwa –21 °C, H7 / USDA 6b, bleibt SÁRA in vielen österreichischen Regionen zuverlässig im Bestand. Die robuste Verholzung reduziert Winterschäden, was Ausfälle und Nachpflanzungen begrenzt und somit Pflegebudgets schont, vorteilhaft für Betreiber weitläufiger Anlagen. |
| Flächen mit höherem Boden-pH-Wert |
SÁRA verträgt auch stark kalkreiche, basische Böden und zeigt dort einen stabilen Wuchs mit glänzend mittelgrünem Laub. Dadurch können bestehende Standorte ohne kostspielige Bodensanierungen genutzt und vereinheitlicht werden, hilfreich für kommunale Flächenmanager. |
| Roseninseln an Verkehrsknoten und Rondellen |
Die kompakte Zwergform bleibt auch bei höherem Luftzug und Streusalzrandzonen übersichtlich, während die dauerhaft rosafarbenen Blütenbälle eine klare Fernwirkung entwickeln. Gute Drainage auf lehmigen Standorten unterstützt das schnelle Anwachsen und reduziert Ausfälle, sinnvoll für Verkehrs- und Bauämter. |
| Große Kübel- und Trogpflanzungen im öffentlichen Raum |
Die Sorte eignet sich für Kübel, wenn diese ausreichend groß dimensioniert werden – empfohlen sind mindestens 40–50 Liter. In dauerhaft bepflanzten Trögen ergeben sich ruhige, pflegeleichte Rosenspiegel, die mit saisonalen Partnern kombiniert werden können, besonders passend für Betreiber repräsentativer Eingangsbereiche. |
| Kostenbewusste, dennoch dekorative Rosenflächen |
Die wurzelechte, vorgezogene NATURAL-Pflanze mit aktivem Wurzelsystem etabliert sich rasch, sodass früh ein sichtbarer Zierwert entsteht und das Pflanzrisiko sinkt. Langfristig profitieren Betreiber von einer robusten, regenerationsfähigen Rosenfläche mit gut steuerbarem Pflegeaufwand, ideal für budgetorientierte Auftraggeber. |
Dekorationsideen
- Rosenteppich am Wohnweg – SÁRA in breiten Bändern entlang von Gehwegen pflanzen, dazwischen locker Calamintha grandiflora ‘Elfin Purple’ für bestäuberfreundliche, duftende Akzente – Für Gemeinden und Wohnbaugesellschaften.
- Rondell mit Struktur – Die Zwergrosen kreisförmig in dichter Pflanzung setzen, im Zentrum ein kleiner Zierstrauch oder Formgehölz; der niedrige Wuchs sichert freie Sicht – Für Betreiber repräsentativer Zufahrten und Kreisverkehre.
- Hofgarten im Miniaturstil – SÁRA mit Penstemon digitalis ‘Husker Red’ kombinieren, dessen dunkles Laub die zarten Rosatöne betont, als ruhiger, pflegeleichter Hintergrund – Für Wohnanlagen und Innenhöfe.
- Kübelpromenade – In mindestens 40–50‑Liter-Gefäßen gepflanzte SÁRA-Reihen strukturieren Promenaden oder Eingangsbereiche; ergänzt mit saisonalen Stauden für wechselnde Aspekte – Für Hotels, Kliniken und öffentliche Einrichtungen.
- Farbbänder im Parkbeet – Größere Flächen streng mit SÁRA bepflanzen und nur punktuell mit Phormium ‘Tom Thumb’ rhythmisieren, sodass aus der Ferne ein ruhiges, einheitliches Farbband entsteht – Für Parkverwaltungen und Landschaftsarchitekturbüros.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
Miniatur- und Zwergrose der Kollektion „Mini – Zwergrose“, Handelsname SÁRA – rosa Zwerg-Mini-Rose – Győry; Miniature-Rose mit unbekanntem eingetragenem Sortennamen, im Handel als zwergrose / minirose geführt. |
| Herkunft und Züchtung |
Züchtung von Győry Szilveszter, Deutschland, 1995; Abstammung unbekannt, Markteinführung durch PharmaRosa® GmbH, Ungarn; genaue Registrierungs- und Markteinführungsjahre sind nicht dokumentiert oder wurden nicht angegeben. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Niedriger, zwergiger Strauch mit 35–45 cm Höhe und 45–55 cm Breite, mäßig dichtem, mittelgrün glänzendem Laub und mittlerem Bedornungsgrad; bildet kompakte, gut strukturierte Polster, geeignet für Flächen- und Kübelpflanzungen. |
| Blütenmorphologie |
Einfache, flache Blüten mit 5–12 Blütenblättern und kleiner, 1–4 cm großer Einzelblüte in lockeren Büscheln zu 3–10 Blüten je Trieb; gute Remontierfähigkeit mit zweiter, ebenfalls üppiger Blüte im Verlauf der Saison. |
| Farbdaten und Phänologie |
Sanftes, pastelliges Himbeerrosa mit cremegelbem Schimmer an den Basen; Knospe mittelrosa, später hellrosa bis silbrig‑rosé, Farbbeständigkeit mittel; gleichmäßige, saisonal wiederkehrende Blüte mit harmonischem Aufhellungsverlauf. |
| Duft und Aroma |
Keine wahrnehmbaren Duftnoten, als duftlose Rose eingestuft; optischer Zierwert steht im Vordergrund, während der offene Blütenaufbau Bestäubern einfachen Zugang zu Pollen und Nektar bietet. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Es werden nur gelegentlich kleine Hagebutten mit 0–4 mm Durchmesser beobachtet; die Fruchtbildung spielt gärtnerisch eine untergeordnete Rolle und beeinflusst den optischen Gesamteindruck kaum. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Mittlere Krankheitsresistenz gegenüber Echtem Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost, mit geeigneter Pflegestrategie gut in Schach zu halten; Winterhärte –21 bis –18 °C, H7, USDA 6b, schwedische Zone 3, frosthart in vielen Lagen Österreichs. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Empfohlen für Beet- und Kübelpflanzung; Pflanzabstand in Massenpflanzung ca. 45 cm, bei Hecken 40 cm, als Solitär 70 cm, entspricht etwa 4,9–5,7 Pflanzen/m²; Pflegeaufwand mittel, gelegentliche Pflanzenschutzmaßnahmen sinnvoll. |
SÁRA – rosa Zwerg-Mini-Rose – Győry verbindet kompakte, harmonische Flächenwirkung mit guter Winterhärte und einem robusten, wurzelechten Aufbau, der langfristig Pflege- und Pflanzrisiken reduziert; eine durchdachte Wahl für nachhaltig angelegte Rosenflächen.